Die Bienen

Ohne Bienen gäbe es in unseren Landschaften keine blühenden Pflanzen. Denn im Zuge der Evolution sind die blühenden Pflanzen und die sie bestäubenden Insekten zeitgleich und voneinander abhängig entstanden.

Die Honigienen sind dabei die wichtigsten Bestäuber, da sie als staatenbildende Lebewesen zu Beginn einer Wachstumsperiode in genügend großer Anzahl vorhanden sind, um die Fülle der Blüten zu versorgen.

Eng verbunden mit dem Sonnenlauf im Jahr geht die Entwicklung der einzelnen Bienenvölker vor sich. In faszinierender Weise wirken dabei bis zu 50.000 Bienen in einem Volk zusammen, immer orientiert am Wohl des Ganzen.

Bienen sind Gradmesser für den Zustand einer Landschaft. Monokulturen, das intensive Ausbringen von Insektiziden und Pestiziden und die Verwendung von Gentechnik machen den Bienen insbesondere im ländlichen Raum das Leben schwer.

Bienenhaltung öffnet daher die Augen für einen notwendigen ökologischen Umbau unserer Lebensweise.