Bienenpädagogik

  • Die Evangelische Jugend Nürnberg (ejn) gestaltet für die Ganztagesklassen der Konrad-Groß-Schule im Rahmen des Nachmittagprogramms kreative Angebote. Für die 5. und 6. Klassen bietet Marc Schüller in diesem Rahmen eine Neigungsgruppe „Imkerei“ an. Die Schülerinnen und Schüler erleben neben den theoretischen Grundlagen dabei durch praktisches Tun ein ganzes Bienenjahr an drei Bienenvölkern: Durchsicht der Völker – Erweiterung der Räume – Bildung von Ablegern und Vorschwärmen – Schwarm einfangen -  Honig schleudern - Auffüttern -  Behandlung gegen die Varroamilbe – Verkauf des Honigs – Rähmchenpflege - Einsetzen der Mittelwände – Kerzen drehen, ziehen und gießen - Bau von Insektenhotels.
  • An der Rudolf-Steiner-Schule Nürnberg wird im Rahmen der Arbeiten im Schulgarten auf die besondere Bedeutung der Bienen hingewiesen. Unterrichtsbezüge ergeben sich in der Tierkunde-Epoche und bei der Behandlung handwerklicher Berufe. Seit dem Herbst 2013 gibt es dort unter unserer Anleitung eine eigene Schulimkerei, die mit den schuleigenen Völkern theoretisch wie praktisch das Bienenjahr angeht.
  • Erlebnistage, Vorträge und maßgeschneiderte Angebote führen wir nach Absprache mit Gruppen und Schulklassen durch, ebenso Teamfindungen.
  • Seit etwa 15 Jahren finden unter der Leitung von Marc Schüller Erlebniskurse zum Honigschleudern und Kerzenziehen am Bildungszentrum der Stadt Nürnberg statt. Diese Kursangebote richten sich besonders an Menschen mit Behinderung, haben aber selbstverständlichen auch einen inklusiven Charakter und stehen jedem offen. Interne Kurse fanden regelmäßig in Einrichtungen der Stadtmission Nürnberg statt.
  • Seit dem Frühling 2013 sind wir zertifiziert für Grundschuklassen kostenloses Imkereischnuppern im Rahmen des Erlebnisbauernhof-Programms des bayerischen Landwirtschaftsministeriums anzubieten. Lehrerinnen und Lehrer können sich über unsere Kontaktseite oder 0911 264431 für unser Lernprogramm anmelden.
  • Gemeinsam mit dem Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne waren wir 2011 federführend für das pädagogische Konzept der dortigen Bienenstation mit dem begehbaren Bienenstock verantwortlich. Prof. Tautz aus Würzburg mit seiner Bienen-Ausstellung war hier unser mentaler Wegbegleiter.
  • Eine besondere Form ist das Angebot von „Bienenpatenschaften“. Der Bienenpate oder die Patin kann gegen einen Förderbetrag von 44 € nach Absprache einmal beim Imkern mithelfen und so Einblick in „sein“ Volk gewinnen. Zusätzlich erhält er/sie zwei Gläser Honig aus diesem Volk. Ein ideales Geschenk für denjenigen, der sich schon immer gewünscht hat, etwas reinschnuppern zu dürfen.
  • Anfang April eines Jahres wird ein Anfängerlehrgang mit dem Schwerpunkt auf die ökologische Herangehensweise der Bienenhaltung veranstaltet.